März
2014

Anlässlich der Veröffentlichung des Aktionsplans der Landeshauptstadt München zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention fand am Mittwoch den 26. Februar 2014 im Rathaus ein Pressegespräch mit Bürgermeisterin Christine Strobl, Johannes Messerschmid vom Vorstand des Behindertenbeirats der Landeshauptstadt München und Thomas Bannasch vom Sozialreferat statt.

 

Bürgermeisterin Christine Strobl, Johannes Messerschmid (rechts) vom Vorstand des Behindertenbeirats der Landeshauptstadt München und Thomas Bannasch (links), Projektleiter Aktionsplan UN-Behindertenrechtskonvention

 

Frau Bürgermeisterin Strobel: “Inklusion verlangt, die gesellschaftlichen Strukturen so zu verändern, dass Menschen mit Behinderungen unmittelbar und selbstverständlich dazugehören. Der Aktionsplan enthält 47 von allen Referaten der Stadtverwaltung ausgearbeitete, konkrete inklusionsfördernde Maßnahmen aus allen gesellschaftlichen Bereichen wie Bildung, Gesundheit, Arbeit, Bauen, Verkehr, Kultur oder soziale Sicherung und kann daher als Meilenstein auf dem Weg zu einer inklusiven Stadtgesellschaft bezeichnet werden.”

Den Aktionsplan können Sie als PDF herunterladen oder sich die geplanten Maßnahmen einzeln anschauen.

Ein gedrucktes Exemplar des Aktionsplans erhalten Sie über die Geschäftsstelle des Behindertenbeirats der Landeshauptstadt München:
Hierzu wenden Sie sich bitte
per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
oder telefonisch an 089/233-21179 oder -20417.

 

Foto: Michaela Ausfelder

 

März
2014

Der Behindertenbeirat distanziert sich öffentlich von seinem Mitglied Christian Holz, das für die Partei "Freiheit" antritt und nimmt dazu wie folgt Stellung:

 

Der Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München distanziert sich in aller Form von Rassismus und davon Menschen mit Migrationshintergrund oder mit bestimmter Religionszugehörigkeit generell Rechte abzusprechen.

Jede und jeder soll über seine eigene Lebensform selbst bestimmen und entscheiden können.

Deshalb erfüllt es uns mit Sorge, wenn Personen in der Öffentlichkeit andere Menschen wegen ihrer Religionszugehörigkeit diffamieren, gleichzeitig aber in ihrer Funktion als Behindertenbeiratsmitglied auftreten. Sollte hierdurch der falsche Eindruck entstehen, dass der Behindertenbeirat die Herabsetzung von bestimmten Menschen unterstützt oder gut heißt, so treten wir diesem entschieden entgegen.

 

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In der zweiten Jahreshälfte 2013 hatten der Behindertenbeirat und der Behindertenbeauftragte gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnerinnen und -partnern unter dem Titel „Behindert. Besonders. Anders. - Zwischen Ausgrenzung und Inklusion“ eine umfangreiche Veranstaltungsreihe durchgeführt.

Dezember
2013

Interaktive Ausstellung zu Diskriminierung und Teilhabe mit Begleitprogramm in München von 17.02. - 02.04.2014.

Wir alle haben ein Geschlecht, eine Herkunft und ein Lebensalter. Wir haben eine sexuelle Identität und eine Weltanschauung oder Religion. Vielleicht werden wir behindert. Dabei gibt es Unterschiede, die einen Unterschied machen – egal ob wir eine Arbeit suchen, einen Termin auf der Behörde haben oder im Garten sitzen. Diskriminierung ist eine gesellschaftliche Realität.

 

Die Ausstellung wurde vom Antidiskriminierungsbüro Sachsen auf der Grundlage langjähriger Erfahrungen in der Beratung von Menschen mit Diskriminierungserfahrungen entwickelt.

 

Die Ausstellung ist weitgehend barrierefrei. In Teilen ist sie mehrsprachig in Englisch, Russisch, Vietnamesisch, Türkisch, Arabisch sowie in Leichter Sprache, in Brailleschrift und deutscher Gebärdensprache.

 

Juli
2013

Sport macht nicht nur Spaß, er verbindet auch und schafft Gelegenheiten zur Begegnung. Mit der Broschüre "Grenzenlos Sport in München" möchte das Referat für Bildung und Sport allen Bürgerinnen und Bürgern Lust auf Sport, Bewegung und Spiel machen.

April
2013

Am Freitag, den 19. April 2013 findet ab 14 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses die Vollversammlung des Behindertenbeirats der Landeshauptstadt München statt.

Herr Stadtrat Christian Müller (SPD) spricht  in Vertretung des Oberbürgermeisters ein Grußwort.

Herr Dr. Andreas Sagner (SIM Sozialplanung und Begleitforschung) stellt erste Ergebnisse der "Studie zur Lebenssituation der Menschen mit Behinderungen in München" vor. Außerdem berichten der Vorstand und die acht Facharbeitskreise über ihre Arbeit und stimmen über Aufnahmeanträge und sonstige Anträge zur künftigen Arbeit ab.

Die Versammlung ist öffentlich, der Einlass ist ab 13.30 Uhr. Es stehen Gebärdendolmetscher und eine Induktionsschleife zur Verfügung.


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