Mai
2010

Ausstellung über die Rechte von Menschen mit Behinderungen gestartet

Aus einem Plakatwettbewerb, an dem über 120 Menschen mit und ohne Behinderungen mit verschiedenem Alter, darunter Profis und Laien, mitgemacht haben, hat der Behindertenbeirat eine Ausstellung zusammengestellt. 30 Bilder im Format 72 cm x 102 cm sowie eine Texttafel sind auf der Reise durch München und das Umland.

Wenn Sie Interesse haben, die Ausstellung auszuleihen, wenden Sie sich bitte an:
Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München
Telefon (089) 233-20417 oder 233-21179
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hier sehen Sie die Motive:

März
2010

Behindertenrechtskonvention - München macht sich auf den Weg
Gemeinsames Aufwachsen von Kindern mit und ohne Behinderung



Blick ins PublikumBis auf den letzten Platz war das Gewerkschaftshaus beim Fachtag "Inklusives Aufwachsen" am Freitag, dem 5. März 2010 gefüllt. Mehr als 300 Personen kamen der Einladung des Behindertenbeirats und des Behindertenbeauftragten der Stadt München nach, sich in Vorträgen und Workshops über die gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung in Kindertagesstätten, Schulen und offener Kinder- und Jugendarbeit zu informieren, zu diskutieren und neue Konzepte zu entwickeln.

 

November
2009
Siegerplakat von Katharina MeierDer Plakatwettbewerb zur Behindertenrechtskonvention ist entschieden. Aus 124 Einsendungen wählte die Jury, bestehend aus Stadtrat Dr. Reinhard Bauer, der akademischen Malerin Sabine Henning, dem Moderator Christoph Süß, dem Behindertenbeauftragten Oswald Utz und dem tz-Redakteur Johannes Welte, fünf Hauptpreise und vier Sonderpreise aus.

Rechts ist das Plakat von Katharina Meier zu sehen, das den ersten Preis erhielt.

Über hundert Gäste verfolgten gespannt die Preisverleihung im kleinen Sitzungssaal des Münchner Rathauses. Frau Dr. Bettina vom Ende vom Vorstand des Behindertenbeirats begrüßte die Gäste. Anschließend beschrieb Christoph Süß die schwierige Arbeit der Jury, bei sehr vielen tollen Arbeiten nur wenige auswählen zu dürfen. Schließlich überreichte Stadtrat Siegfried Benker in Vertretung der Bürgermeisterin Christine Strobl die Preise.

Zweite Preise erhielten Arbeiten von Robert Jaskolski (links) und Maria Sauheitl -
Plakat von Robert Jaskolski Bild von Maria Sauheitl

- von Vera Zimmermann und Svenja von Kolontay (rechts).
Plakat von Vera Zimmermann Bild von Svenja von Kolontay
Sonderpreise erhielten die Klasse 6a der Realschule der Pfennigparade für sieben Einsendungen, die Klasse 7d der Willy-Brandt-Gesamtschule für ein Gemeinschaftswerk, die Landesschule für Körperbehinderte für sieben Plakate und die Gruppe Kreativ des Clubs Behinderter und ihrer Freunde aus Germering für ebenfalls sieben Arbeiten.

Der Behindertenbeirat sagt allen Einsenderinnen und Einsendern ein herzliches Dankeschön!
Juni
2009

welt_2Am 26. März 2009 trat das "Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen" der Vereinten Nationen, kurz: die Behindertenrechtskonvention, in Deutschland in Kraft.
Deutsch ist keine offizielle Sprache der Vereinten Nationen. Die Regierungen der deutschsprachigen Länder haben sich auf eine offizielle Übersetzung geeinigt. Einige Begriffe sind dort aber anders wieder gegeben als sie im englischen Orginal verstanden werden. Deswegen hat das "Netzwerk Artikel 3" eine Schattenübersetzung erarbeitet.

Hier finden Sie die Texte zum Herunterladen.

Mai
2009

Angemessener Lebensstandard und sozialer Schutz ohne Diskriminierung

Behinderung heißt Armutdieses Recht nennt die neue Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen im Artikel 28. Aber wie sieht die Wirklichkeit in Deutschland aus?
Sehr viele Menschen mit Behinderungen erhalten Grundsicherung, Hilfe zur Pflege und Eingliederungshilfe nach dem Sozialgesetzbuch II oder XII. Wer Arbeit hat, muss dafür einen großen Teil des Arbeits­einkommens einsetzen und fast das gesamte Vermögen aufbrauchen, bevor er oder sie staatliche Unterstützung bekommt. Ehepartner, Eltern und Kinder müssen Unterstützung leisten.
Die Einsparungen im Rahmen der Gesundheitsreformen treffen Menschen mit Behinderungen besonders. Sie müssen hohe Zuzahlungen leisten und viele notwendige Medikamente selbst bezahlen.
Auf einer Veranstaltung zur Bundestagswahl stellte der Behindertenbeirat diese Fakten den Bundestagsabgeordneten Johannes Singhammer (CSU), Dr. Axel Berg (SPD), Dr. Rainer Stinner (FDP) und Kornelia Möller (Die Linke) vor.

Bundestagsabgeordnete informieren sich

Zu diesem Thema hat der Behindertenbeirat eine Broschüre veröffentlicht, die hier herunter geladen werden kann (450 kB). Bitte hier klicken.
So lange der Vorrat reicht, sind Bestellungen möglich.
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März
2009

Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und die Kunst der Über- / Umsetzung

Auf der Fachtagung zur Behindertenrechtekonvention am 30. März 2009 in Nürnberg berichtete der Behindertenbeauftragten der Landeshauptstadt München, Herrn Oswald Utz, von seinen Erfahrungen.
Hier die Rede im Wortlaut:

Sehr geehrte Frau Staatsministerin Haderthauer,
liebe Kollegin Badura,
liebe Kolleginnen und Kollegen
sehr geehrte Damen und Herren,

“In allen Lebensbereichen werden Menschen mit Handycap behindert und ignoriert.“

So wird Frau Evers-Meyer, die Behindertenbeauftragte des Bundes im Spiegel vom 5. März 2009 zitiert.


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