Foto eMobil-Anderwerk (C) Stefanie Howell (22.08.2020 Kro) Ein wichtiges Anliegen unseres FAKs Mobilität ist ab 1. August 2020 Realität: Personen mit Mobilitätseinschränkungen können am "Flamingo-Eingang" vierrädrige Elektromobile ausleihen (Foto: Stefanie Howell, Anderwerk). Damit ist auch für diesen Personenkreis eine entspannte Erfahrung des weitläufigen Tierparkgeländes möglich.

MBQ-Logo Dieser Elektromobil-Verleih ist ein städtischer, kostenfreier Service, der durch das Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) (Link) gefördert wird. Er ist ein MBQ-Projekt und verfolgt neben städt. Dienstleistungen auch das Ziel, Menschen wieder zurück in den Arbeitsmarkt zu bringen.

Für uns vom FAK Mobilität ist dieses erfolgreiche Pilotprojekt ein Motivationsschub, vergleichbare eMobil-Leihsysteme weiter auch an großen Freizeitarealen (z. B. Olympiapark, Englischer Garten) und auf den städtischen Großfriedhöfen (z. B. Waldfriedhof, Westfriedhof, Friedhof am Perlacher Forst) einzufordern.

Kleine Historie

Den Anstoß zu diesem Projekt gab der Fachtag "Wie erreichbar ist die Innenstadt" im März 2017. Dort wurde in einem Vortrag auf das Vorbild der Partnerstadt Edinburgh verwiesen, in deren Royal Garden Elektromobile zum Ausleihen angeboten werden (PDF-Doku).

Daraufhin stellten die Stadtratsmitglieder Gaßmann, Offman, Liebich und Dr. Söllner-Schaar den Antrag "Von der Partnerstadt Edinburgh lernen - Inklusion fördern: Pilotprojekt mit Leih-eScooter auf den Weg bringen" (Link).

Das Tierpark-Leihprojekt ist nun das erste Pilotprojekt.

MVV-Anreise

MVV-FahrplanauskunftZur MVV-Fahrplanauskunft Tierpark (Flamingoeingang): Link
Anreise-Tipps des Tierparks Hellabrunn

Links

Medienecho

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20141006 bahnsteigrampe u2 hbf (20.08.2020, Kro) Mit großem Bedauern nimmt der FAK Mobilität die Ankündigung der SWM/MVG vom 31.7.2020 zur Kenntnis, dass die Nachrüstung partieller Bahnsteigerhöhungen ("Gelbe Ramen") an 51 Münchner U-Bahn-Stationen sich um mindestens ein Jahr verzögert.
Seit der Installation der drei Testrampen in Herbst 2014 (privates Foto von der Station Hauptbahnhof) werden dann satte sieben (!) Jahre vergangen sein, bis alle Münchner U-Bahnstationen wenigstens punktuell einen annähernd barrierefreien Zugang zu den U-Bahnzügen aufweisen.

Ein starkes Engagement für Barrierefreiheit im ÖPNV sieht anders aus. Der FAK Mobilität kann angesichts der ziemlich überschaubaren Kosten der Nachrüstung nicht nachvollziehen, dass MVG/SWM das Kostenargument ohne weitere Details ins Feld führen.

Hier wäre eine klare Haltung der Alleineigentümerin LHM und ihrer politischen Organe (OB und Stadtrat) angebracht - nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass die vollständge Barrierefreiheit ein gesetzliches Ziel des Nahverkehrsplans ist.

Quellen

Medien-Links

Der S-Bahnhof Laim wird wegen der 2. S-Bahnstammstrecke jahrelang erheblich umgebaut. Nach den genehmigten Plänen wären die beiden Bahnsteige vier Jahre lang nicht barrierefrei erreichbar gewesen. Der FAK Mobilität hat sich nach Bekanntwerden dieser Situation im April 2019 an den Münchner OB Dieter Reiter und an die Stadtratsfraktionen gewandt und um Abhilfe gebeten.
 Musterbild gesperrte Aufzugstüren
Der FAK Mobilität hat dann im Spätherbst 2019 mit tatkräftiger Unterstützung eines Sachverständigen für das barrierefreie Bauen eine Aufzuglösung vorgeschlagen, die von der DB Netz AG aufgegriffen wurde und umgesetzt wird.

In der kommenden Bauphase ab Herbst 2020 bis April 2022 sollen beide Bahnsteige mit einem Aufzug erreicht werden.

Für die anschließende Bauphase ab April 2022 muss eine weitere Lösung gefunden werden. Derzeit arbeitet die DB Netz AG an einem Vorschlag, mit dem wir uns so bald als möglich auseinandersetzen werden, wenn uns konkrete Pläne vorliegen.

Weiterführende Links

(März 2020, Kro) Nach fast fünfjähriger Bearbeitung wurde am 12.02.2020 der Nahverkehrsplan im Planungsausschuss beschlossen.

Schwieriger Ausstieg aus Tram mit RollatorUnser FAK Mobilität war an den Beratungen zum Thema "Barrierefreiheit" beteiligt. Allerdings wurde am 12.02.2020 nur die Bestandsaufnahme zur Kenntnis gegeben wird, die u. a. die nicht barrierefreie Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der öffentlichen Verkehrsmittel deutlich beschreibt.

Das Foto rechts zeigt das Problem am Beispiel von Rollator-Nutzern (m/w/d) beim Besteigen/Verlassen einer Tram.

Nun wird der zukünftige Plan für die Realisierung der Barrierefreiheit im Nahverkehr erarbeitet, an dem wir ebenfalls beteiligt werden müssen.

Weiterführende Links:

2017 ft s 15Bernhard Claus war 22 Jahre alt, als ihn ein Motorradunfall vollkommen aus der Bahn wirft: Er ist plötzlich blind. Nach anfänglicher Erstarrung ertastet sich der heute 55-Jährige ein neues Leben: macht Abitur, studiert, probiert verschiedene Berufe - und wird "Lobbyist in eigener Sache"

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-von-verbitterung-keine-spur-1.4117820

 


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