VV 2016

Bild: Angelica Fell

Der Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München hat in seiner elften Vollversammlung am Freitag, 7.12.2018 einen neuen Vorstand gewählt. Die drei Vorstandsmitglieder Nadja Rackwitz-Ziegler, Cornelia von Pappenheim und Johannes Messerschmid sind mehrheitlich in ihrem Amt bestätigt worden. Der gewählte Vorstand kündigte an, in den kommenden drei Jahren unter anderem einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit auf die Realisierung des 2. Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu legen und mehr Menschen mit Lernschwierigkeiten in der Stadtpolitik eine Stimme zu geben.

Bürgermeisterin Christine Strobl: „Die Arbeit der ehrenamtlichen Mitglieder im Behindertenbeirat ist für unsere Stadtgesellschaft unersetzlich. Die städtische Antidiskriminierungsarbeit in der Landeshauptstadt München funktioniert nur deshalb so gut, weil es engagierte Interessenvertretungen wie den Behindertenbeirat gibt, die sich für die Belange der Menschen mit Behinderungen vehement einsetzen.“

Über 130 Mitglieder und Gäste haben an der Vollversammlung des Behindertenbeirats teilgenommen. Das Gremium beschloss mehrheitlich die beiden Anträge an den Stadtrat zur "konsequenten Realisierung aller Maßnahmen des 2. Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention" und zur "Einrichtung von City-Bussen für die Innenstadt".

Der künftige gemeinsame Arbeitsschwerpunkt von Behindertenbeirat, Behindertenbeauftragtem und dem Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-BRK wird der als „inklusiv“ und barrierefrei angekündigte Stadtteil Freiham in München sein. Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V. hat zudem erfolgreich die Aufnahme in den Behindertenbeirat beantragt.

Der Behindertenbeirat ist ein ehrenamtlich arbeitendes Gremium, in dem Menschen mit und ohne Behinderungen mitwirken. Der Beirat besteht seit über 40 Jahren. Seine Mitglieder vertreten die Interessen von Menschen mit Behinderungen sowie deren Angehöriger in der Landeshauptstadt München.

 

Bild: Angelica Fell, v.l. Behindertenbeauftragter Oswald Utz, Geschäftsführer Lukas Schweppe, Cornelia von Pappenheim, Johannes Messerschmid, Nadja Rackwitz-Ziegler

Foto: LHM

„Zusammen durch den Advent. Das ist Inklusion.“

So lautet das Motto des Adventskalenders, den Passantinnen und Passanten nur wenige Meter vom Marienplatz entfernt entdecken können. Der Kalender wird vom Samstag, 1. Dezember, bis Sonntag, 6. Januar, in den Fenstern des Bürogebäudes in der Burgstraße 4 präsentiert.

Hinter den einzelnen Fensterglasscheiben sind 24 verschiedene Motiv-Tafeln ausgestellt. Auf den einzelnen Tafeln wird das Thema Inklusion von Menschen mit Behinderungen bildlich thematisiert. Bis Weihnachten wird jeden Tag ein neues Motiv ins Fenster gestellt. An Heiligabend sind dann schließlich alle 24 Motive entlang der Fensterreihe vom Bürgersteig der Burgstraße aus zu sehen.

Die Aktion ist ein gemeinsames Projekt des Behindertenbeirats und des Behindertenbeauftragten der Landeshauptstadt München. Unterstützt wird das Projekt vom Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Sozialreferat.

Mit einem Klick auf das Bild können Sie eine Zusammenfassung der Ergebnisse des 2. Gesprächs zwischen Behindertenbeirat, dem Amt für soziale Sicherung und dem Bezirk Oberbayern zu Fragen und Vereinbarungen bezüglich der künftigen Verwaltungspraxis bei der Gewährung von Hilfe zur Pflege lesen oder herunterladen.

Antworten der Politik

Es sind nur noch ca. drei Wochen bis zu den Landtags- und Bezirkswahlen in Bayern und wir haben nun von fast allen Parteien Rückmeldungen zu unseren Wahlforderungen erhalten! Nachfolgend stehen die Antworten als PDF Dokumente zum Download zur Verfügung. Wir haben dabei alle Rückmeldungen als Zitate eingearbeitet, die uns bis heute erreicht haben.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Durchlesen!

Mit einem Klick auf die Bilder stehen die gesammelten Antworten zum Download bereit.

                            

                             

Weiter unten finden Sie nochmal alle Forderungen mit ausführlicher Begründung und in leichter Sprache.

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Der Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München hat anlässlich der Landtags- und Bezirkstagswahlen im Herbst dieses Jahres zwei Forderungspapiere präsentiert.

Der Vorstand des Behindertenbeirats hat auch die Parteien in Bayern mit den Forderungen konfrontiert und um inhaltliche Positionierung gebeten. Es ist geplant die Stellungnahmen im Interesse der wahlberechtigten und nicht wahlberechtigten Menschen mit Behinderungen in München auf den Plattformen des Behindertenbeirats und des Behindertenbeauftragten zu veröffentlichen.

Die Forderungen wurden auch in leichte Sprache übersetzt.

Mit einem Klick auf die Bilder stehen die Forderungen zum Download bereit.

                    

In leichter Sprache:

                  

Guter Wohnungsbau und Inklusion - das darf sich nicht ausschließen!

Mit dieser Haltung hat Frau Malburg (stellv. Vorsitzende des FAK Wohnen im Behindertenbeirat) den Behindertenbeirat in der Jury zum "Ehrenpreis für guten Wohnungsbau 2018" vertreten.

Damit Architekten und Bauträger auch dafür gewürdigt werden, wenn sie Inklusion und Barrierefreiheit mitgedacht und umgesetzt haben, war der Behindertenbeirat bei diesem Wettbewerb beteiligt.

Unter nachfolgendem Link können die Ergebnisse nachgelesen werden: