Am 10. März 2020 wird im Gasteig der Münchner Inklusionstag stattfinden.

Reservieren Sie sich diesen Tag.

Weitere Informationen gibt es, wenn Sie auf das nachfolgende Bild klicken.

Der Münchner Stadtrat hat am 10.04.2019 einstimmig den 2. Aktionsplan zur Umsetzung
der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) beschlossen.

Ziel des Aktionsplans ist die Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Mit dem Maßnahmen-Paket, das der Aktionsplan enthält, soll die volle gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen in allen Lebensbereichen weiter vorangetrieben werden.

Die Beschlussvorlage, die das federführende Sozialreferat dem Stadtrat vorgelegt hat, listet dazu 37 einzelne Maßnahmen sortiert nach acht Themenbereichen auf.

Die acht Themenbereiche sind

„Frühe Förderung, Schule, Bildung“, „Gesundheit“, „Arbeit, Beschäftigung“, „Mobilität,
Bauen, Wohnen“, „Erholung, Freizeit, Kultur, Sport“, „Recht, Freiheit, Schutz“,
„Selbstbestimmte Lebensführung, persönliche Assistenz, soziale und finanzielle
Sicherheit, Familie“ sowie „Teilhabe am öffentlichen und politischen Leben“.

Über die finanzielle Ausstattung der 37 konzipierten Einzelmaßnahmen entscheidet der Stadtrat endgültig im Rahmen der Verabschiedung des Haushalts 2020.

Die Umsetzung beginnt dann im kommenden Jahr.

Für den Vorstand des Behindertenbeirats hat Cornelia von Pappenheim das Rederecht
wahrgenommen!

Den gesamten Artikel können Sie auf www.muenchen-wird-inklusiv nachlesen!

Unter dem nachfolgenden Link können Sie die Sitzung des Stadtrats vom 10.04. anschauen!

Der Münchner Stadtrat live

zum 2. Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Weitere Informationen zum 2.Aktionsplan erhalten Sie auf www.muenchen-wird-inklusiv.de

VV 2016

Bild: Angelica Fell

Der Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München hat in seiner elften Vollversammlung am Freitag, 7.12.2018 einen neuen Vorstand gewählt. Die drei Vorstandsmitglieder Nadja Rackwitz-Ziegler, Cornelia von Pappenheim und Johannes Messerschmid sind mehrheitlich in ihrem Amt bestätigt worden. Der gewählte Vorstand kündigte an, in den kommenden drei Jahren unter anderem einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit auf die Realisierung des 2. Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu legen und mehr Menschen mit Lernschwierigkeiten in der Stadtpolitik eine Stimme zu geben.

Bürgermeisterin Christine Strobl: „Die Arbeit der ehrenamtlichen Mitglieder im Behindertenbeirat ist für unsere Stadtgesellschaft unersetzlich. Die städtische Antidiskriminierungsarbeit in der Landeshauptstadt München funktioniert nur deshalb so gut, weil es engagierte Interessenvertretungen wie den Behindertenbeirat gibt, die sich für die Belange der Menschen mit Behinderungen vehement einsetzen.“

Über 130 Mitglieder und Gäste haben an der Vollversammlung des Behindertenbeirats teilgenommen. Das Gremium beschloss mehrheitlich die beiden Anträge an den Stadtrat zur "konsequenten Realisierung aller Maßnahmen des 2. Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention" und zur "Einrichtung von City-Bussen für die Innenstadt".

Der künftige gemeinsame Arbeitsschwerpunkt von Behindertenbeirat, Behindertenbeauftragtem und dem Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-BRK wird der als „inklusiv“ und barrierefrei angekündigte Stadtteil Freiham in München sein. Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V. hat zudem erfolgreich die Aufnahme in den Behindertenbeirat beantragt.

Der Behindertenbeirat ist ein ehrenamtlich arbeitendes Gremium, in dem Menschen mit und ohne Behinderungen mitwirken. Der Beirat besteht seit über 40 Jahren. Seine Mitglieder vertreten die Interessen von Menschen mit Behinderungen sowie deren Angehöriger in der Landeshauptstadt München.

Das Protokoll der Vollversammlung können Sie unter folgendem Link nachlesen oder herunterladen:

Vollversammlung 2018 Protokoll

 

Bild: Angelica Fell, v.l. Behindertenbeauftragter Oswald Utz, Geschäftsführer Lukas Schweppe, Cornelia von Pappenheim, Johannes Messerschmid, Nadja Rackwitz-Ziegler

Was für ein toller Erfolg! Unser Facharbeitskreis Frauen hat sich sehr dafür eingesetzt, dass Ute Strittmatter angemessen gewürdigt wird und Freiham als hoffentlich inklusiver Stadtteil auch bei den Straßennamen ein Zeichen setzt! Danke an die LHM für die Umsetzung.

"Freiham ist als inklusiver Stadtteil konzipiert - und Ute Strittmatter, nach der ebenfalls eine Straße benannt werden soll, war eine Aktivistin für die Rechte von Frauen und Mädchen mit Behinderungen. Die 2016 verstorbene Münchnerin saß seit ihrer Kindheit im Rollstuhl und benötigte Hilfe. Sie lernte sich in der Welt der Menschen ohne Behinderung zu bewegen, erfuhr aber auch Grenzen und Diskriminierung in Schule und Beruf. Als Kämpferin für die Gleichberechtigung war sie 1999 eine der Gründungsfrauen und später Leiterin des Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderungen in Bayern."

Unter diesem Link können Sie den ganzen Artikel lesen:

Süddeutsche Zeitung vom 30.01.2019