Bis Mitte Dezember 2016 installiert die Deutsche Bahn in allen Münchner S-Bahnen ihr Software-Update für ein Piepgeräusch, dass sehbehinderten und blinden Passagieren das Auffinden der Tür erleichtern soll.

Einen Artikel der Süddeutschen Zeitung finden Sie unter folgendem Link:

Süddeutsche Zeitung Das entscheidende Piepen an der S-Bahn Tür fehlt

Themenschwerpunkt im Juni: München barrierefrei

 

- München barrierefrei? - Oswald Utz

- München barrierefrei – Ein Schlagwort, aber was bedeutet es? - Brigitte Neumann-Latour

- München wird inklusiv - Schritt für Schritt - Boris Kuhn

- Inklusion konkret: Leih-Mobilität für alle - Georg Kronawitter

- Bayern Barrierefrei - Johannes Hintersberger

- splendid inclusion statt splendid isolation: Wie Großbritannien Barrierefreiheit ernst nimmt  - 
  Georg Kronawitter

- „Beratungsstelle Barrierefreiheit“ der Bayerischen Architektenkammer - Udo Bünnagel

- Barrierefreies Kino in München - Klaus Bäumler

 

Lesen Sie unter diesem Link alle Artikel:

Ausgabe 06.2016

 

Die Bayerische Bauordnung (BayBO) regelt in Artikel 48, welche Bauvorhaben in welchem Umfang barrierefrei sein müssen.
Die technischen Voraussetzungen im Detail werden in der DIN 18040 „Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen“ dargestellt:
- DIN 18040 Teil 1 für öffentlich zugängliche Gebäude
- DIN 18040 Teil 2 für Wohnungen
Die DIN-Vorschriften finden Sie unter diesem Link.

Eine Broschüre zum Barrierefreien Bauen des Referates für Stadtplanung und Bauordnung - Lokalbaukommission finden Sie hier:
Barrierefrei Bauen - Baurechtliche Anforderungen

 Die Stadt ist noch längst nicht barrierefrei. Vor allem an U-Bahn-Stationen wird es schwierig

Süddeutsche Zeitung vom 03.06.2016:

"Für Menschen mit körperlichen Einschränkungen hält die Stadt so einige Hindernisse bereit: seitlich abfallende Bürgersteige, bucklige Pflasterbeläge."

Lesen Sie hier weiter

 

 Stadtteilchecks zur Überprüfung auf Barrierefreiheit und Selbsterfahrung für Kinder und Jugendliche in München

Seit Februar 2009 gibt es das Projekt „Auf Herz und Rampen prüfen“, angegliedert an die Fachstelle ebs (erleben – begegnen – solidarisieren) des Kreisjugendring München-Stadt. Das von der Landeshauptstadt München gefördert wird.

Auf Herz und Rampen führt Stadtteilchecks mit Kindern und Jugendlichen in München durch. Dabei tauchen die Teilnehmenden in die Lebenswelt von Menschen mit Behinderung(en) ein, indem sie selbst ausprobieren, wie es ist, sich mit einem Rollstuhl, mit Augenbinde, Simulationsbrille und Blindenlangstock im Alltag zu bewegen. Hierzu erhalten sie Unterstützung von Experten in eigener Sache, sprich von Menschen im Rollstuhl, Blinden und Menschen mit Sehbeeinträchtigung.

Sie erfahren, welche baulichen Gegebenheiten im öffentlichen Raum förderlich und hinderlich sind, und wie Mitbürger/innen auf Menschen mit Behinderung(en) reagieren. Ziele sind dabei die Sensibilisierung für Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung(en) und das Testen von Stadtteilen auf ihre Barrierefreiheit. Um die Nachhaltigkeit zu sichern, werden die getesteten und bemängelten Stellen aufgelistet und in einem Brief, welchen die Kinder selbst verfassen an die jeweiligen Bezirksausschüsse gesendet.

Das Projekt ist im Münchner Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention unter Punkt 46 fest verankert: „Alle Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Behinderungen überprüfen die Stadt München auf Barrierefreiheit und setzen sich für Barrierefreiheit ein“.

Wer mehr zum Thema erfahren möchte, kann gerne unseren Blog besuchen, auf dem Kinder ihrer eigenen Erfahrungen mit den Stadtteilchecks erzählen: http://herzundrampen.kjr-blog.de

Kontakt:

Projektstelle „Auf Herz und Rampen prüfen“
Kreisjugendring München-Stadt
im Bayerischen Jugendring KdöR

Veronika Manetstätter
Rupprechtstr.29
80636 München
Tel. 089 / 552 731 830

Mobil 0175 / 552 73 52

E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.herzundrampen.de
www.kjr-m.de