In der Münchner Innenstadt entstehen immer mehr Fußgängerzonen. Staus, Luftschadstoffe und Lärm werden weniger - Fußgängern haben mehr Raum. Viele Menschen begrüßen diese Veränderung – auch Menschen mit Behinderungen. Damit möglichst viele Menschen die Innenstadt auch weiterhin nutzen können, arbeiten wir mit der Verwaltung an einer Vereinbarung.

Unsere Forderungen

  • für blinde und sehbehinderte Personen sollten tastbare und gut sichtbare Leitstreifen eingebaut werden.
  • Beschilderungen müssen groß, kontrastreich, für alle erkennbar und verständlich sein.
  • Behindertenstellplätze: Weil innerhalb der Fußgängerzonen keine Verkehrsmittel fahren dürfen, müssen weitere Wege zu Fuß zurückgelegt werden. Um die Wege zu verkürzen, müssen Behindertenstellplätze möglichst nah an den Fußgängerzonen entstehen.
  • Fußgängerbereiche sollten von gehbehinderten Patienten für Arzt- oder Therapietermine angefahren werden können. Roller,
  • Dreiräder oder Pedelecs werden gern von gehbehinderten Personen genutzt und sollten in Schrittgeschwindigkeit zugelassen werden und markierte Bereiche zum Abstellen zur Verfügung stehen.
  • Ein weitere Erleichterung wären Kleinbusse ( sogenannte Citybusse), die Haltestellen in der oder in der Nähe von Fußgängerzonen anfahren. Mit diesen Maßnahmen könnten sich dann auch mobilitätseingeschränkte Menschen über die von der Politik angestrebte „autofreie Altstadt“ freuen.

Fotos

Leitstreifen für Blinde in der Fußgängerzone Sendlinger Straße - leider zugestellt von Fahrrädern (Foto: Gerda Pamler).

2020 sendlinger str - mit Fahrrädern blockierte Leitstreifen

Zum Stadtratsantrag Nummer 14-20 / F 01077 vom 09.01.2018: Wirklich unvermeidlich? Fragen zum tödlich verlaufenden Sturz eines Blinden an der U-Bahnstation Josefsplatz

Position des FAK Mobilität zu den im Dezember 2017 / Januar 2018 in den Medien berichteten Gleisstürzen mit Todesfolge bzw. schwerwiegender Verletzung:


Positionierung

 

 


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