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Die Landeshauptstadt München erarbeitet derzeit einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Um mehr über die Lebenslagen, Probleme und Wünsche von Menschen mit Behinderungen in München zu erfahren, führt das Sozialwissenschaftliche Institut München (Sozialplanung und Begleitforschung) im Auftrag des Sozialreferats eine Studie zur Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen durch.

Im Rahmen der Studie erfolgt derzeit eine Befragung von Münchner Bürgerinnen und Bürgern mit Behinderungen. Diese haben nun die Gelegenheit, ihre Bedarfe und Wünsche für ein inklusives München zu äußern.

Von den etwa 115.000 Bürgerinnen und Bürgern in München mit einer Schwerbehinderung werden im Rahmen einer repräsentativ ausgerichteten Studie zufällig ausgewählte Personen zwischen 18 und 65 Jahren direkt angeschrieben und um ihre Teilnahme gebeten.

Unabhängig davon besteht für interessierte Münchner Bürgerinnen und Bürger mit Behinderungen die Möglichkeit, sich an der Befragung zu beteiligen. Der Fragebogen kann auf der Website des durchführenden Instituts www.sim-sozialplanung.de online ausgefüllt werden oder ist zum Download abrufbar. Der Fragebogen steht dort außerdem in leichter Sprache, als rtf-Version und in einer türkischen und bosnisch-kroatisch-serbischen Übersetzung zur Verfügung.

Parallel dazu läuft noch bis Ende September eine Befragung von Angehörigen von Menschen mit Behinderungen. Der Fragebogen für Angehörige kann ebenfalls Online auf der Website des Instituts abgerufen werden.

Informationen zur Studie: Dr. Andreas Sagner, SIM Sozialplanung und Begleitforschung, Tel: 089 – 725 6329,
www.sim-sozialplanung.de

sowie zum Aktionsplan der Stadt München:
www.muenchen-wird-inklusiv.de

 

Mittlerweile sind die Befragungen abgeschlossen